Ecuador- Zusammenfassung 17.11.-18.12.2018 – Unterwegs mit "El Burrito"
 

Ecuador- Zusammenfassung 17.11.-18.12.2018

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Ecuador, Zusammenfassung: Land, Leute, Essen, Verkehr, Besonderheiten

Land:

Ecuador ist mit Abstand das kleinste Land in Suedamerika, welches wir bereisen. Dennoch hat es sehr viel auf kleinstem Raum zu bieten. Von der Kueste bis zu den Anden und rueber bis zum Dschungel im Amazonasgebiet sind es jeweils nur wenige Kilometer. Dann kommt Galapagos und der Aequator noch als besondere Highlights hinzu. Ecuador hat uns begeistert als Land mit seinen vielen Gesichtern, den unterschiedlichen Landschaften und den gewaltigen Bergen. Insgesamt mein biseriges Lieblingsland unserer Reise!

 

Leute:

Die Menschen in Ecuador sind freundlich, wenn auch nicht so herzlich wie die Kolumbianer. Ein „Thumbs Up“ von Fremden an der Strasse haben wir hier nicht erlebt. Insbesondere die vielen Indigenas haben einen eher strengen Gesichtsausdruck, der vermutlich mit ihrem entbehrungsreichen Leben zusammenhaengt. Wiederum positiv ist uns aufgefallen, dass die Frauen der indigenen Bevoelkerung sehr auf ihre traditionelle Kleidung achten. Dabei sind Hut und Poncho in der richitgen Farbe die auffaelligsten Merkmale. Insgesamt fand ich die Frauen in Ecuador nicht so attraktiv wie die in Kolumbien!

 

Essen:

Je nachdem, ob man sich am Strassenrand oder im Restaurant in einer groesseren Stadt befindet, koennen Welten im Preis dazwischenliegen. Mittagessen in Quito haben wir fuer 2$ gesehen, wir haben aber auch mal 50$ ausgegeben.

Es gibt typische Gerichte, aber auch Hamburger und Pizza, sogar deutlich bessere Pizza als in Kolumbien. Gegrillte Meershweinchen haben wir in Ecuador zwar mehrfach gesehen, hatten aber gerade keinen Apetit darauf! Die beste Forelle haben wir in den Bergen nahe Cuenca gegessen. Lebensmittel sind grundsaetzlich teurer als in Kolumbien, was wir regelmaessig an der Supermarktkasse merken. Dafuer bekomme ich beim Tanken ein Dauergrinsen! Wenn man in weniger touristischen Gegenden essen geht, dann kann es passieren, dass keine Karte existiert und man dann als Tagesgericht z.b. Huehnchen mit Reis und Kartoffeln, ggf. auch mit Salat bekommt. Vegan und vegetarisch sind nicht nur wegen der Sprachbarriere Fremdworte! Bei den Getraenken haben sich Fruchtsaefte als guenstige Alternative zu Bier, Wein und Wasser gezeigt. Das ueppige Angebot an verschiedenen Fruechten macht es moeglich. Apropos Fruechte, meistens sind die Fruechte viel schmackhafter als bei uns, z. B. Ananas oder rote Bananen! Drinks wie Caipi, Daiquiri, Pisco, etc. sind auch guenstig zu haben, noch besser zur „Happy Hour“, die es mancherorts tatsaechlich gab. Bier ist erstaunlicheweise deutlich teurer als in Kolumbien, und zwar nicht nur im Restaurant, sondern auch im Supermarkt!

Das Essen auf unserer Galapagos Reise war ausserordentlich vielfaeltig, gut und immer frish zubereitet. Wir haben uns an Bord des Schiffes bestens aufgehoben gefuehlt! Einmal gab es sogar Showkochen mit der Zubereitung von Chevice.

 

Verkehr:

Im Vergleich zu Kolumbien direkt erholsam. Es gibt fast keine Mopeds und das Gewusel in den Stadten gibt es auch nicht. Alles geht geregelter von statten und das liegt auch daran, dass es z. B. Ampeln gibt, die wir in Kolumbien manchmal dringend gebraucht haetten. Quito haben wir mit dem Bus erobert, was uns den Stress erspart hat, den wir in den anderen Grossstaedten doch hatten. Wir sind dann doch Autobahn durch Quito gefahren und das war voellig entspannt. Weiterhin sind die Strassen in Ecuador in einem hervorragenden Zustand, meist ist die Panamericana nagelneu. Uebertrieben fanden wir den zeitweilig 4spurigen Ausbau in jede Richtung. Leider hat uns die chaotische Stadplanung in Alausi auch unser schlimmstes Verkehrserlebnis beschert, denn wir mussten uns aus einer steilen Sackgasse abschleppen lassen. Hinweisschilder Fehlanzeige. Verglichen mit dem deutschen Schilderwald, ist die Beschilderung im allgemeinen als minimalistisch anzusehen. Ohne gutes Navigatonssystem ist man definitiv verloren. Wir wurden schon so manches Mal von unserem Navi im Stich gelassen, weil es die Strassen einfach nicht kennt!

 

Besonderheiten:

Durch die verstaatlichte Oelfoederung wird der Dieselpreis subventioniert und liegt sein 10 Jahren bei fix 1,037 Dollar / Gallone! Einmal Volltanken fuer 25 Dollar (100L), einfach traumhaft. Zuerst schaut man mal bei ein paar Tankstellen, wie so der Preis ist, bis wir festgestellt haben, dass der ueberall gleich ist!

Wir haben auch aermere Gegenden gesehen, die waren aber nicht so abschreckend wie in Kolumbien. Viele Leute bauen noch an ihren Hausern, was den Eindruck vermittelt, dass der ganze Ort irgendwie nicht fertig ist, sondern eine Baustelle ist. Das ist schade, denn ein harmonisches Stadtbild hat sich uns nie ausser in Cuenca gezeitg. Maroder Charme kann ja ganz nett sein, wenn aber der Charme zu wuenschen uebrig laesst…
Es ist uns weiter aufgefallen, das die Leute weniger Wert auf einige bluehende Pflanzen bei ihren Haeusern legen. So kann es vorkommen, dass ein fuer uns scheinbar als Ruine geltendes Bauwerk, ganz normal bewohnt wird. Kein Putz, Rohbau im 2ten Stock und rundherum Steine und Staub… ein wenig trostlos! In touristischen Gebieten sieht da anders aus, da sind die Hostel, Hotels, Ferienanlagen besser in Schuss!

Landeswaehrung ist US- Dollar, aber Kleingeld haben sie ihr Eigenes!

Entfernungen zu unterschiedlichen Landschaften sind in Ecuador sehr kurz. Nach 1 Stunde Fahrt ist man von der Hauptstadt Quito entweder im Nebelwald mit hunterten von Voelgen und anderen Tieren, oder aber im aboluten Hochgebirge (Cotopaxi). Die grossen Hoehenunterschiede betimmen dann auch das Wetter und die Temperaturen. Klar ist, wenn man auf 3000m uebernachtet dass es schon mal frisch werden kann. Dennoch sind wir in Quito auf 2600m tagsueber in T-Shirt rumgelaufen!


5 thoughts on “Ecuador- Zusammenfassung 17.11.-18.12.2018”

  1. Smolka sagt:

    Lieblingsland! Fast euphorisch, gefällt uns auch, was Ihr schreibt + bildberichtet! Die Kontakte mit Men-schen dort! In kurzer Folge so viel Neues ! Welche Abwechselung in dem kl. Land !! Wir begleiten Euch +gern! Z.B eingemummelt auf 4 Tausend m! Merkt man die Höhe? Evtl. rote Blutkörper schon da? Für uns hat alles exotische Art! —> Bleibt jugendlich mu-tig+gesund! Habt Geduld +Ausdauer+weiter viel Glück ! Viele Grüße in Peru, falls Ihr in Lima weilet!
    Frohe Feiertage auch und kommt gut an in 2019!
    Ihr Lieben, macht alles so gut wie möglich + nun
    ganz herzliche Grüße von Euren Oldies in HH !
    (Wir sind zufrieden und bleiben neugierig!)

  2. Lars aus Bergedorf sagt:

    Moin Moin, tolle Berichte und Fotos. Ich wünsche Euch ein Frohes Fest und Guten Rutsch. Habt viel Spaß und fahrt vorsichtig.

    1. Chrisadmin sagt:

      Moin Lars,
      long time no see…hoffe es geht Euch gut!
      Wir feiern das erste Mal Weihnachten ohne die Leiben und bei ca 30 Grad am Strand!

      Gruesse aus Peru!

  3. Friedrich Schildt sagt:

    Eure Berichterstattung ist sehr gut. Somit kann ich auch an
    den verschiedenen Erlebnissen teilhaben.

    Wir wünschen aus dem nichtweihnachtlichen Hamburg schöne Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins Neue
    Jahr.
    Liebe Grüße von Renate und Fiete

    1. Chrisadmin sagt:

      Hallo Fide,
      schoen dass Ihr uns ein wenig folgen koennt!
      Frohe Weihnachten und Gruesse an alle!

      Susi & Christian

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