Peru: Huanchaco, Caraz 24.12.-30.12. – Unterwegs mit "El Burrito"
 

Peru: Huanchaco, Caraz 24.12.-30.12.

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…vom Strand, von alten Kulturen und von den ueber 6000m hohen Bergen der Cordillera Blanca…

24.12.2018 Montag/  Reisetag 65, Huanchaco

Heiligabend, igendwie komisch, denn noch nie waren wir so weit weg gschweige denn von unseren Lieben getrennt.

Noch vor dem Fruehstueck sprechen wir mit den Kinden und verabreden uns dann um 18Uhr nochmal anzurufen, wenn die Familie dann da ist. In der Zwischenzeit repariere ich das Dachfenster ueber dem Essplatz. Das gestaltet sich schwierig, aber am Ende bekommen wir es soweit hin, dass es wieder ordentlich schliesst. Wir beschliessen, es nicht mehr zu oeffnen!

Dann sprechen wir mit der Familie per Viedeotelefonie, was fuer eine tolle Erfindung! Bei uns Zuhause findet Weihnachten also statt, hier ist es etwas schwieriger. Wir finden noch den kleinen Tannenbaum in der Kiste der Ersatzteile und machen auf unserem Tisch ein paar Fotos.

Leider ist Susi etwas magenkrank, also gehe ich allein in ein Restaurant und esse ein Weihnachtsmenue nur mit Fischen und Meeresfruechten, auch aussergewoehnlich!

Spaeter werden wir von anderen Mitreisenden eingeladen, an einer kleinen Weihnachtsfeier mit Buffet teilzunehmen. Das wird ganz nett und wir tauschen viele Ideen und Informationen aus, auch wenn der Rests nur franzoesisch spricht. Neben unserem stockenden Spanisch ist auch unser Franzoesisch etwas eingerostet, aber wir helfen uns dann mit Englisch weiter…

Am Ende wird vom Hausherr Vicor der Pisco Sour kredenzt. Es ist eine (heftige) eigene Kreation, an der ich dann noch laenger zu arbeiten habe…

 

25.12.2018 Dienstag/  Reisetag 66, Huanchaco

Heute ist wieder Ruhetag, ein wenig unfreiwillig, weil Susi ein wenig Magen-Darm hat. Daher heute keine Besichtigungen und so weiter. Wir chillen im Innenhof, geniessen die Brandung vor unserer Tuer und machen noch einen Spaziergang am Nachmittag.

 

26.12.2018 Mittwoch/  Reisetag 66, Huanchaco

Wir haben entschieden, dass wir heute die Besichtigungen machen, dann aber nochmal zu Amelia zurueckkehren. Dann starten wir morgen durch und fahren in die Berge.

Es gibt in der Naehe zwei interessante Besichtigungen zu machen. Einmal eine Pyramide aus Lehmziegeln und eine grosse Stadt auch aus Lehmziegeln. Zuerst die Pyramide, bzw die Pyramiden, denn es sind eigentlich zwei. Eine war das administrative Zentrum der Chimu und die andere war das religioese Zentrum. Die zweite ist ausgeraben und fuer Besichtigungen zugaenglich. Wir buchen auch eine Fuehrung, was angesichts vielen unbekannten Fakten auch echt hilfreich ist. Am meisten fasziniert mich, dass die Pyramide erst 1990 durch einen Zufall entdeckt wurde und 1991 wurde mit der Ausgrabung begonnen. Bis dahin sah das Bauwerk aus Millionen von Lehmziegeln aus wie ein  sandiger Huegel. Mehrere Ebenen wurden freigelegt und es ist nicht sicher, ob noch weitere Ebenen unter der bisher untersten liegen. Fresken und Wandmalereien zeigen die unterschiedlichen Symbole der Chimu, welche zwischen 100 und 800 n. C. hier gelebt haben. Von hier kann man hinueberschauen zur zweiten Pyramide. Die ist noch groesser aber bis heute wurde nicht begonnen sie freizulegen, da das Geld fehlt. Dazwischen befindet sich eine staubige Ebene, in der die Forscher  Reste einer Stadt freigelegt haben, aber auch nur Rudimente. Hier schlummern also noch archaeologische Schaetze im Wuestensand aus den lezten 2000 Jahren.

Aus einer anderen Epoche der Ureinwohner Suedamerikas stammt die Lehmstadt, etwa 10 km weit von den Pyramiden entfernt. Die Moche waren Fischer und haben sich daher nahe des Ozeans niedergelassen. Die Stadt hat eine Flaeche von ueber 20 Quadratkilometern, das ist riesig! Wir besuchen auch hier den am besten erhaltenen Teil, den „Nik An“ Palast. Wir sind die einzigen Geaste fuer eine englische Fuehrung, aber hier sind die Erklaerungen besonders wichtig, sonst sieht man nur Mauerreste aus Lehm. Die Moche waren schon gesellschaftlich weit entwickelt und es gab Koenige, die Oberschicht, die Mittelschicht und das einfache Volk. Es wurden Steuern bezahlt und in gigantischen Lagerhauesern Lebensmittel fuer tausende Buerger gelagert. Die Moche wurden erst spaet von den Inkas erobert, die aber mit der Lebensweise der Fischer (als Bauern) nicht zurechtkamen. Bald darauf wurden die Inkas von den Spaniern niedergerungen und ausser der Suche nach Gold, war die Stadt nicht wichtig und wurde wenig zerstoert.

Da wir bereits an der Stadgrenze von Trujillo sind, fahren wir noch einkaufen, muss auch mal sein. Auf dem Rueckweg nach Huanchaco besuchen wir noch eine Lavanderia, also eine Autowaescherei und El Burrito wird einmal gruendlich abgeseift.

Der schoene Sonnenuntergang mit den immer eifrigen Surfern wird sich in meine Netzhaut einbrennen, einfach irre.

Es sind Gaeste abgereist und so koennen wir heute El Burrito bei Amelia auf dem Grundstueck parken. Und es sind weitere Gaeste gekommen, ein Paar aus Frankreich, die Suedamerika mit einer Ente bereisen! Jawolhl eine historishe Ente, 2CV, mit einem kleinen Anhaenger und ausgebaut als Minicamper, einfach toll!

 

27.12.2018 Donnerstag/  Reisetag 68, Caraz

Zunaechst fahren wir noch eine Weile auf der Panamericana an der Kueste entlang. Die Landschaft ist oede und wir freuen uns darauf, nun wieder in die Berge zu koennen. Das Navi zeigt uns eine Abkuerzung, die wir verweigern, da es keine asphaltierte Strasse ist. Bald ist auch der Abzweig mit der „guten“ Strasse erreicht und wir fahren an einem Flusslauf bergauf, der uns durch etliche Doerfer fuehrt. Hier wird Mais und Baumwolle angebaut. Mal wieder sehen wir aermliche Behausungen laengs des Weges, mit ihren meist indigenen Bewohnern.

Dann wird das Tal enger und nur noch der Fluss un die Strasse haben Platz. Die Strasse wechselt hin und wieder die Seite auf mehr oder weniger vertrauenserweckenden Bruecken.

Spannend wird es dann bei den Tunneln, die definitiv nur einspurig zu befahren sind. Brav hupe ich vor jedem Tunneleingang, um moeglichen Gegenverkehr zu warnen. Die Einhimischen sehen das nicht so eng und wir koennen von Glueck reden, dass uns in den Tunneln kein LKW entgegenkam!

In einem Ort mit ca. 300m Schotterpiste passiert es dann, wir fahren uns einen spitzen Gegenstand in den rechten Vorderreifen und nach 5 m und komischen Geraeuschen ist der Reifen platt. Ich fahre nur noch an die Seite und dann wird das Reifenwechsel-Procedere erstmalig durchgefuehrt. Gut, dass ich das einmal zuhause geuebt hatte! Die einzige Schwierigkeit war das der Wagenheber nicht unter das Auto passte, da wir ja mit dem Platten nochmals an Hoehe eingbuesst haben. Das konnte kurzerhand durch Auffahrkeile geregelt werden. Ersatzrad drauf und weiter geht die wilde Fahrt!

Nun wechseln sich steile Serpentinen mit Bergdoerfern ab und bald oeffnet sich das Tal und die Strasse wird wieder „normal“. Bald darauf erreichen wir Caraz, unser Ziel fuer heute. Bei Jamie auf dem Grundstueck finden wir ein kleines Paradies fuer Camper und der Hausherr ist eine liebe Seele. Er beruhigt uns wegen des Reifens, er kennt eine Werkstatt in Caraz, die das repariert, aber manana, also morgen! Erst mal trinken wir ein Bier und lassen den Tag revue passieren! Danach eine warme Dusche, einfach herrlich!

Hier sind wir so abgschieden, dass uns kein Laerm von irgendwo die Nachtruhe versaut.

 

28.12.2018 Freitag/  Reisetag 69, Caraz

Nicht nur wo die Werkstatt ist, sondern auch Tipps fuer den besten Baecker und fuer unsere geplanten Wanderungen gibt uns Jamie gleich am morgen. Dadurch aendert sich unsere Planung ein wenig, aber zum Besseren, so denken wir. Wir verabschieden uns, aber sicher kommen wir wieder.

In der Werkstatt wird unser Reifen sogleich begutachtet und in 5 min ist der Reifen von der Felge und man kann das Loch von innen bestaunen. Das ist ein ordentlicher Riss von ca. 2,5 cm Laenge und ich befuerche schon, dass es nicht repariert werden kann, aber der Typ beruhigt mich und macht sich ans Werk.  Ist wie Fahrradflicken, nur groesser und in 15 min ist alles wieder ok. Gerne bezahle ich die 20 Sol, also ungefaehr 5,5 Euro!

Nun ist Zeit fuer einen Kaffee in Caraz.

Wir wollen heute schon bis zum Eingang des Nationalparks Huascaran fahren, damit wir morgen nicht solange Autofahren muessen, bis zu unserer Wanderung. Der Nationalpark ist quasi so gross wie die gesamte Cordillera Blanca und beinhaltet die Eisriesen bis zu einer Hoehe von 6768m.  20 % der Flaeche sind mit Eis der Gletscher bedeckt. Von Caraz aus muessen wir eine Schotterpiste hinauffahren, ca 20 km weit, bis wir kurz vor dem Parkeingang auf dem Gelaende einer Bar mit lokalen Bieren stehen duerfen. Erst mal ein Bierchen und mit dem Wirt schnacken, der seine Bar in Form eines 40 Fuss Containers aufgebaut hat. Auf dem Dach ist eine Terasse, von der die umliegende Bergwelt bewundert werden kann! Ab 18Uhr sind wir hier oben ganz allein…

29.12.2018 Samstag/  Reisetag 70, Laguna 69 im Nationalpark Huascaran, Cordilliera Blanca

Um kurz nach sechs sind wir am Parkeingang und sehen gerade wie ein Ranger die Schranke oeffnet. Wir sind definitv die ersten heute morgen. Die Formalitaeten sind schnell erledigt und wir fahren die Schotterpiste bergauf. Als wir glaubten, schlimmer kann es nicht mehr werden, wurde es schlimmer. An einer Stelle musste Susi aussteigen und schauen, ob wir genuegend Bodenfreiheit haben. Nach einer Stunde haben wir die Gegend erreicht, wo wir eigentlich parken muessten. An einer Stelle, wo ich zur Not nochmal umdrehen kann halten wir an und gehen das lezte Sueck, nur um zu sehen, was uns da erwartet. In einer Spitzkehre gibt es einen kleinen Parkplatz, der es uns ermoeglicht auch gleich zu wenden! Wir wandern los und sind begeistert von der Bergwelt um uns herum. Zunaechst geht es parallel zu einem breiten Bach sanft das Tal 2 km hinauf. Vor uns und neben uns sind die schee- und eisbedeckten 6000 der Cordillera Blanca.  Als das erste Steilstueck beginnt, sind wir bereits deutlich ueber 4000m und wir merken das, indem wir schnaufen muessen und oben angekommen, machen wir eine kleine Pause an einem kleinen Bergsee.

Von hier aus soll es noch 1 Stunde sein, aber der letzte Steilanstieg sieht ganz schoen happig aus! Vorher geht es noch durch eine Ebene mit Weiden fuer Kuehe und dann kaempfen wir uns den steilen Anstieg hinauf. An jeder Spitzkehre einmal anhalten und duchatmen, dann langsam weiter. Endlich sind wir oben angekommen und die Lagune 69 mit ihrem tuerkisblauen Wasser entschaedigt uns umgehend fuer die Muehen. Wir machen es uns gemuetlich, essen und machen etliche Fotos.

In der Zwishenzeit kommen immer mehr Wanderer hier oben an und bewundern den Ausblick. Nach 1 Stunde Rast gehen wir wieder runter. Mit einem Laecheln auf dem Gesicht begegnen wir den immer mehr werdenden Wanderen und machen Ihnen Mut, dass es nicht mehr weit ist. In allen Sprachen werden wir gefragt, wie weit es noch ist. Wir addieren alle 2 Minuten 5 Minuten zu unserer Schaetzung, denn bergab ist das alle sehr viel leichter!

Wir geniessen den weiteren Abstieg und erreichen nach 2 Stunden den Parkplatz.

Wieder kaempfen wir uns die Schotterpiste entlang, machen aber nach dem Parkausgang an einem Restaurant eine Pause, denn wir haben echt Hunger. Wir wollen heute beide Fleisch essen und da wir nicht wissen, was „Coy“ bedeutet, es aber ganz oben auf der Fleichkarte steht, nehmen wir das zweimal. Das gegrillte Meerschweinchen war sehr schmackhaft, leider ist ja nicht so vel dran an den kleinen Dingern!

Die weitere Abfahrt ist wieder nervtoetend und wir beschliessen morgen keine weitere Schotterpiste zu machen. Sehr erstaunt sind wir, als uns auf dem Platz von Jamie Erika und Nicolas uns in die Arme fallen! Die haben wir seit Kolumbien nicht mehr gesehen! Und ausserdem sind da auch noch die Beiden aus Alausi, die wir erst vorgestern in Huanchaco weider gesehen haben. Die kennen sich bereits und sind schon einige Zeit gemeinsam gereist und wir alle verbringen einen schoenen Abend mit vielen Geschichten…

 

30.12.2018 Sonntag/  Reisetag 71, Caraz, Camping Guadelupe

Mit netter Gesellschaft Fruehstuecken und den Tag verbringen, bei bestem Wetter, das ist einfach klasse. Ich muss einige kleine Reparaturen machen und den Ersatzkanister von seinem Inhalt befreien. Der hat sich fast losgeruettelt, mit vollem Gewicht! Dann wechsele ich doch nochmal den reparierten Reifen mit dem Ersatzrad und ich teste erstmalig den Kommpressor aus, nachdem wir festgestellt haben, dass die Vorderreifen nicht genuegend Druck haben. Die nette Gesellschaft faehrt am Nachmittg los, um genau wie wir die Laguna 69 in Angriff zu nehmen. Hoffentlich sehen wir uns bald mal wieder, danke fuer die schone Zeit!

Wir gehen in Caraz Essen und lassen dann den Tag ruhig  bei einer Tasse Cocatee ausklingen.


13 thoughts on “Peru: Huanchaco, Caraz 24.12.-30.12.”

  1. Andreas Schmidt sagt:

    Hallo Ihr Lieben und herzlich willkommen im neuen Jahr! Die Bilder von dieser Etappe sind ja für mich als Berg-Fan in meinen Augen bis jetzt die grandiosesten. Und auch die Bier-Terrasse auf dem Container sah sensationell aus. So kann es für Euch gern weiter gehen, oder? Und so eine kleine Reifenpanne sollte einen ja auch nicht wirklich erschüttern.
    Ich wünsche Euch viel Glück für die weiteren Etappen und vor allem: Schreibt nur fleißig weiter so viel.
    Herzliche Grüße aus HH von Eurem Andi

    1. Chrisadmin sagt:

      Hi Andi,
      Danke für die warmen Worte. Wir erleben sehr viel und wenn wir nicht regelmässig aufschreiben was passiert ist, vergisst man selbst auch sehr schnell.Ihr könnt auf den Bericht von dieser Woche gespannt sein…
      Liebe Grüsse
      Christian und Susi

  2. Friedrich Schildt sagt:

    Hallo, unsere Lieben,
    danke für die schönen Fotos und Berichte von Eurer einzig-
    artigen und eindrucksvollen Reise. Wir wünschen Euch noch
    viele schöne Tage und viele schöne Erlebnisse.
    Wir wünschen Euch auch ein gutes neues Jahr mit viel
    Gesundheit und wenig Stress.
    Liebe Grüße
    Renate und Fiete

  3. Sokolka sagt:

    Hallo Christian,

    die besten Wünsche zu Deinem Geburtstag und weiterhin viele schöne Eindrücke!

    Viele Grüße Frank und Rita

    1. Chrisadmin sagt:

      Danke schoen!

  4. Susanne Kamani sagt:

    Lieber Christian,
    herzigen Glühwurm zum Geburtstag und alles erdenklich Gute für Dich!
    Sehr beeindruckende Bilder! Viel Spaß noch auf Eurer Abenteuerreise!
    Schöne Grüße aus Harburg,
    Susanne

    1. Chrisadmin sagt:

      Hallo Susanne,
      Danke sehr und bis bald in HH!
      Christian

  5. Britta sagt:

    Hallo Ihr Lieben!
    Erstmal herzliche Glückwünsche aus dem Norden zu deinem Geburtstag heute Christian!
    Bleib gesund und sammel noch viele beeindruckende Erlebnisse auf euer Reise!
    Den Champus heute Abend trinken wir auf dich!
    Herzliche Grüße
    Bodo und Britta

    1. Chrisadmin sagt:

      Hi Britta und Bodo,
      Danke Euch und wir trinken auf Euch mit heute Abend!

      Gruss,
      Christian

  6. Jörg Weser sagt:

    Hallo Christian,

    von mir auch die besten Glückwünsche.

    Jörg

    1. Chrisadmin sagt:

      Moin Joerg,

      ein seltener aber willkommener Gast, DANKE!

      Gruss, Christian

  7. Peter sagt:

    Hallo Christian (hallo Schwester)
    Dir alles alles liebe zum Geburtstag.
    Und Euch noch viele schöne Tage und Eindrücke.
    Peter, Christina, Konstantin, Patrick
    + Edeltraud und Norbert

    1. Chrisadmin sagt:

      Hallo zusammen,
      und DANKE an die MAnnschaft!

      Gruesse,
      Christian und Susi

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