Ecuador: Cotopaxi, Quilotoa, Banos, Quito 25.11.-1.12. – Unterwegs mit "El Burrito", "ElFriede"
 

Ecuador: Cotopaxi, Quilotoa, Banos, Quito 25.11.-1.12.

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Wandern im Regen, entspannen in Banos, auf nach Quito!

25.11. 2018 Sonntag /  Reisetag 36, Laguna Quilotoa

Leider haengen die Wolken schon am morgen sehr tief und wir koennen nicht einmal den Cotopaxi sehen. Daher entschliessen wir uns nicht in den Nationalpark zu fahren, sondern einfach weiterzufahren in Richtung Laguna Quilotoa. Vielleicht ist das Wetter da ja besser und wir koennen auf dem Rueckweg nochmal beim Nationalpark Cotopaxi vorbeischauen.

Wir nehmen eine Nebenroute der Panamericana, um einige kleinere Doerfer zu besuchen. Das war ernuechternd, denn die sehen nicht wirklich gut aus. Voellig uebertrieben ist im Gegensatz dazu der Ausbau der Panamericana auf eine 8 Spurige Trasse. Wir besuchen dann noch die hochgelobte Hacienda Tilipulo, die eigentlich ganz nett ist, aber auch schon bessere Tage gesehen hat und derzeit einfach verfaellt. Sie ist ein grosses Gut mit einer Kirche mit historischen Ausstellungen. Wir werden von der einzigen anwesenden Person herumgefuehrt. Bei dem Aussehen, weiss ich auch genau warum hier keine Touristen Schlange stehen!

In der Stadt Pujili wollen wir noch etwas einkaufen und geraten in die Rushour des Sonntagmarktes. Einerseits ganz witzig, aber bei Regen auch nicht so nett. Dennoch erstehen wir 2 Ananas, 4 Bananen fuer 1,5$. Das Mittagessen in dem fuer uns ansprechenden kleinen Restaurant war auch nicht soo prickelnd, aber verschmerzbar fuer 2,5$. Weit und breit keine Touristen. Auf dem Markt sind die meisten Ecuadorianer indigener Abstammung und kleiden sich auch so. Hier tragen die Frauen Huete und die Maenner haben einen Zopf, so! Wer wagemutig hervorstechen will, hat 2 Zoepfe, als Mann! Die Leute sind freundlch, aber gefuehlt ncht so herzlich wie die Kolumbianer. Vielen sieht man ein hartes Leben direkt am Gesicht an. Und die Leute sind klein. Es gibt kaum eine indigene Frau, die 1,60m erreicht!

Wir fahren weiter und winden uns an Berghaengen entlang und nur manchmal koenen wir die grossartige Landschaft erkennen, die uns umgibt. Meist fahren wir aber in den Wolken und im Regen. So kommen wir dann auch am Kraterrand an der Laguna Quilotoa an. Wir duerfen auf dem Parkplatz uebernachten. Da es nur wenge Meter bis zum Rand von hier sind, gehen wir einmal nachsehen, was uns erwartet. Der See liegt 300m unter uns und wird von schoffen Kraterwaenden eingerahmt. Hoffentlich ist das Wetter morgen besser, sonst lohnt sich eine Wanderung um den Kratersee nicht!

26.11. 2018 Montag /  Reisetag 37, Laguna Quilotoa

Der Kraterrand ist am morgen eingerahmt von Wolken, aber man kann noch alles sehen. Wir entschliessen uns loszulaufen, dieses Mal im Uhrzeigersinn. Weiter und weiter verdichten sich die Wolken und umhuellen zuerst einzelne Kraterwandbereiche und dann immer mehr. Irgenwann stehen wir dann in der Suppe und es beginnt heftig zu regnen. Leider haelt der Regen an und dann lohnt es nicht mehr umzudrehen, also laufen wir weiter. Der Weg ist ein Bergwanderweg der immer etwas bergauf und bergab geht immer zwischen 3700m und 3900m. Wir merken bereits, dass uns das nicht mehr soviel ausmacht, oder aber die nassen Hosen und nassen Schuhe sind so nervig, dass uns das gar nicht mehr auffaellt. Die Letzte Steigung ist dann nochmal happig auf den hoechsten Punkt  von 3930m. Dann hoehrt der Regen endlich auf und wir koennen die letzte halbe Stunde nochmal den See sehen, der so grandios unter uns daliegt. Eigentlich ein Wahnsinnspanorama, leider sieht das bei schlechtem Wetter eben nicht so toll aus!

Schnell aus den nassen Klamotten und wieder zurueck zu Hacienda San Joaquin, wo wir vorgetern ja auch schon einmal waren. Dabei fahren wir wie auf dem Hinweg ueber einen 4030m hochen Pass mit fantastischer Aussicht. Vorgestern im Nebel haben wir an gleicher stelle einfach gar nichts gesehen.

 

27.11. 2018 Dienstag /  Reisetag 38, Banos

Die Befragung der Wetterapp besagt, dass im Umkreis von 100km eigentlich ueberall Regenwetter zu erwarten ist. Wir entschliessen uns die Berge nach Suedosten ein wenig zu verlassen und den Ort Banos zu besuchen, in der Hoffnung ein wenig besseres Wetter fuer die nachsten Tage zu haben. Den Cotopaxi haben wir nun seit den 3 Mal, an denen wir hier vorbeigekommen sind nicht einmal sehen koennen.

Wir gleiten geschmeidg die erten 60 km auf der super ausgebauten Panamericana entlang, Tanken nochmal 80L Diesel fuer 20$ und finden uns schliesslich in Banos bei 24 Grad und Sonnenschein wieder. Schnell ist eine sichere Unterkunft im Innenhof eines Hostels/Restaurants gefunden und wir schlendern durch den Ort, der fuer seine Thermalquellen und als Ausgangspunkt fuer Actionsport bekannt ist.

Am Abend gehen wir lecker essen. Der Ort ist nicht sehr frequentiert, daher koennen wir uns aussuchen, wo wir einkehren wollen.

 

28.11. 2018 Mittwoch /  Reisetag 39, Banos

Es geht heute zum beruehmten Casa del Arbol, dem Baumhaus mit Schaukel, bei dem man ueber dem Abgrund schaukeln kann. Leider versetzt uns die Reieagentur mit dem gebuchten Bus mit dem Argument, dass Strassenarbeiten die Auffahrt verhindern. Wir lassen uns das Geld zurueckgeben und wollen nicht stat dessesn etwas anderes machen. Mit einem weiteren Miteisenden nehmen wir ein Taxi und versuchen e auf eigene Faust. Zunaechst sieht alles noch ganz gut aus, aber dann muessen wir doch den letzten Kilometer gehen, denn Strassenarbeiten verhindern tatsaechlich das Durchkommen. Aber es hat auch seine Vorteile, denn wo nun keine Busse hier hochkommen, sind wir mit ein paar Waagemutigen allein und koennen die Schaulelei voll auskosten. Die Kulisse ist einfach fantastisch und auch der Vulkan nebenan zeigt sich mal ohne Wolken.

Nachdem wir bereits 6km bergab gelaufen sind nimmt uns ein Bus mit in die Stadt, wie praktisch!

Wir schlendern nochmals durch Banos, das so gar nicht ein typisches Dorf hier ist. Aber alles ist entspannt und auch wenn offenbar viel, viel mehr Touristen erwartet werden, sehen wir doch Einige!

Der Ort besteht fast nur aus Reiseveransaltern, Massagesalons und Bars und Restaurants. Wir genehmigen uns nach dem Abenbrot noch einen Daiquiri zur Happyour, dann haben wir die richtige Bettschwere…

 

29.11. 2018 Donnerstag /  Reisetag 40, Quito

Umberto war uns ein netter Gastgeber, auch wenn es keine Dusche bei ihm gab und nachdem wir mit ihm die Reiseplaene genau durhgepsochen haben, verabschieden wir uns. Wir fahren bei gutem Wetter nach Quito und koennen auf dem Weg sogar den Cotopaxi ohne Wolken sehen, was uns ja die letzten 3 male nicht vergoennt war!

Wir landen bei Aries Cabin in der Naehe vom Flughafen, was einerseits nun unsere Basis sein soll, um Quito zu erkunden und andererseits soll das das Quartier fuer El Burrito sein, wenn wir auf Galapagos sind.

 

30.11. 2018 Freitag /  Reisetag 41, Quito

Heute ist der Besuch der Innenstadt von Quito angesagt. Von Aries Cabin aus nehmen wir den Bus fuer 60Cent zu einem Busbahnof, dann umsteigen und nochmal 25Cent fuer die Fahrt in die Altstadt. Eine Ecuadorianerin ist so besorgt, um unser Ankommen, dass sie uns nicht nur in den richtign Bus setzt, sondern kurz bevor sie selbst aussteigt, einem Mitreisenden die Pflicht auferlegt, uns an der richtigen Haltestelle Bescheid zu geben. Der ist so nett, dass er mit uns aussteigt und einer Zivilstreife unser Ziel nennt, so werden wir bis zum zentralen Platz escortiert! Nach der langen Fahrt trinken wir erst mal einen Kaffee und machen uns einen Schlachplan fuer die Besichtigung ab hier.

Zuerst geht es in die neue Basilika (Achtung 16 Kirchen in der naeherne Umgebung!), um bei einer Turmbesteigung eine tolle Aussicht auf Quito von oben zu ergattern. Leider faengt es dabei etwas an zu regnen. Quito sieht in jeder Richtung von hier aus sehr unorganisch gewachsen aus. Bis auf das Altstadtviertel, was direkt vor uns liegt, ist kein Charm einer Kolonialstadt zu erkennen.

Dennoch lohnt sich das schlendern durch die Altstadt und wir gehen auch in  einem Traditionsretaurant etwas essen.

Eigentlich waren 2 Tage fuer den Besuch von Quito eingeplant. Da wir aber nicht hauefig Museen anschauen, koennen wir am Nachmittag noch das In-Viertel der Neustadt besichtigen und dann wieder zu Arie fahren.

Wir latschten ganz schoen lan von der Altstadt zur Neustadt, bekommen aber einen guten Eindruck, wie alles so tickt. In Mariscal angekommen bemerkt man sofort, wo die Szene sich trifft. Da wir nicht zum Zielpublikum gehoeren, werden wir von den Tuerstehern der Bars und Diskotheken verschont. Nach einem weiteren Kaffee verlassen wir das Viertel bei stroemendem Regen und stuerzen uns wieder in das Abenteuer Busfahren!


6 thoughts on “Ecuador: Cotopaxi, Quilotoa, Banos, Quito 25.11.-1.12.”

  1. Frank sagt:

    Hallo ihr zwei, immer wieder interessant die Reise zu verfolgen…..Aber wo bleiben die Aufnahmen mit der Drohne, bei der tollen Umgebung. Beste Grüße und weiterhin viel Spaß….Frank

    1. Chrisadmin sagt:

      Hi Frank,
      es hat ich noch nicht so richtig ergeben. Wir snd auch viel in NAtionalparks, wo dass Fliegen mit Drohnen verboten ist!
      Die ersten Fluege habe ich aber schon gemacht. Leider kann ich keine Videos mehr schneiden, da der Laptop ja kaputt ist…

      Gruss,
      Christian

  2. Andreas Schmidt sagt:

    Hallo Ihr Lieben,
    am Sonntagnachmittag warm und kuschelig mit einem Kaffee und Kerzenlicht den 1. Advent genießen und dabei Eure Reiseberichte aus der Wildnis Südamerikas lesen; mehr Gegensatz geht kaum. Wirklich interessant.
    Seid herzlich gegrüßt und habt viel Spaß bei den Schildkröten im Pazifik, Andreas

    1. Chrisadmin sagt:

      Hi Andi,
      sind gerade zurueck von Galapagos, das war mal toll! Wir haben nur an der Weihnachtsbeleuchtung und dem kunstlichen Tannenbaum gemerkt, dass es kurz vor Weihnachten ist! Aber das fuehlt sich bei 28 Grad und jedem Tag Schwimmen im Pazifik irgenwie nicht so an!
      Danke fuer die Gruesse und Gruesse auch an Euch!

      Susi und Christian

  3. Runa und Michi sagt:

    Hallo ihr beiden,

    viele Grüße aus der Heimat!
    Hier ist es leider genauso regnerisch, aber bei euch sieht es wesentlich schöner aus. Sind total neidisch 🙂

    Liebe Grüße
    Runa und Michi

    1. Chrisadmin sagt:

      Hi Runa und Michi,
      jetzt hatten wir nochmal eine Woche total Sommer auf Galapagos…die Gegensaetze werden krasser!
      Viel Spass beim Lesen!

      Gruss,
      Christian

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