Chile: San Pedro, Argentinien: Humahuaca, Salta, Cachi 4.2.-10.2. – Unterwegs mit "El Burrito"
 

Chile: San Pedro, Argentinien: Humahuaca, Salta, Cachi 4.2.-10.2.

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Nochmal Calama, Nochmal SanPedro und endlich Argentinien…

04.02.2019 Montag/  Reisetag 107,  Tocopia-San Pedro

Ziel ist zunaechst wieder Calama, um das Ersatzteil zu besorgen und dann in einer Werkstadt einbauen zu lassen.

Noch vor 12 sind wir wieder bei Maikl und warten. Susi checkt die Lage und ich habe einen nicht soo guenstigen Parkplatz, also warte ich im Auto. Ploetzlich kratzt was an El Burrito und ich sehe noch gerade wie ein riesiger Bus mit dem Aussenspiegel uns ankratzt. Der Busfahrer hatte sich auf einen Fensterputzer als Einweiser verlassen, der aber die Spiegel gar nicht im Visier hatte. Der Busfahrer tobt, setzt etwas zurueck und faehrt an mir vorbei, wild gestikulierend, wie ich es wagen kann hier zu stehen. Ich bin sprachlos, dann quascht mich der Fensterputzer an, ich sage ich verstehe kein Wort, ich will mit dem Idioten nichts zu tun haben. Dann kann ich auf einen besseren Platz direkt vor dem Laden und ich schaue mir den Schaden an: 2 Beulen und einige Kratzer dazu…

Im Laden wird nach unserem Teil gesucht und es ist nicht zu finden. Nach 20 min und einigen Telefonaten eroeffnet uns Maikl, dass das Teil am Mittwoch kommen soll. Ich lasse mir das Geld wiedergeben, 4 Tage warten ist schon zuviel!

Wir fahren dennoch zu der Werkstatt, denn die hat ein Lasermessgeraet und man kann die Spur einstellen lassen. Also hoffen wir nun, dass es besser wird, auch ohne das Ersatzteil. Das Spurvermessen und neu Einstellen Kostet 30 Euro, damit kann ich gut leben. Nochmal tanken und dann sind wir das dritte Mal unterwegs nach San Pedro.

Das Ziehen nach rechts ist weniger geworden, aber nicht ganz weg. Ich werde wohl mit erhoehtem Reifenabrieb rechnen muessen.

Vor San Pedro wollen wir das Valle de la Luna besuchen, das ist leider heute zu, immer noch wegen unpassierbarer Wege!

In San Pedro gehen wir erstmalig in das Stadtzentrum und lassen uns etwas treiben. Alle Haueser sind einstoeckig und aus Adobe Ziegeln gebaut. Die meisten einfach weiss getuencht und das sieht normalerweise recht nett aus. Aber die Regenkatastrophe der letzten Tage zeigt deutliche Spuren. Da die Daecher auch mit Lehmziegeln belegt wurden, haben diese dem Dauerregen nicht standgehalten und an den Haueserwaenden schlaengeln sich braune Streifen ueber die weisse Farbe. Dort wo das Wasser durch die Gassen gflossen ist, sind auch die ersten 25cm der Hauser angenagt. Das gilt leider auch fuer die Kirche aus dem 17. Jahrhundert! Nur 2 Stassen vom Hauptplatz entfernt sind immer noch schwere Bagger im Einsatz, um die Stassen wieder passierbar zu machen! Wir entdecken sogar eine Kneipe, in der heute Jazz gespielt wird und es koennte doch noch ein guter Abend werden!

Wird es nicht, denn unser Campingplatz ist komplett gesperrt. Auch der Naechst in der Stadt ist zu, also fahren wir ca. 12 km in die Wueste, wo wir ein Kleinod an Campingplatz finden, danke der Empfehlung von Pia und Werner. Wir sind die einzigen Gaeste, es gibt keine Spuren von Sintfluten. Die Sonne scheint bis zum Sonnenuntergang, wir sind versoehnt.

 

05.02.2019 Dienstag/  Reisetag 108,  Passo de Jama

Heute fahren wir ueber den Jama Pass nach Argentinien. Leider haben wir gestern vergessen, wenigstens ein paar argentinische Pesos zu tauschen. Also nochmal zurueck nach San Pedro. Wir finden auch die franzoesische Baeckerei und erwerben ein Baguette und 2 Croissants, was eifach nur gut aussieht, vom Geschmack berichte ich spaeter!

Eine der Zufahrtsstassen zum Pass hatte auch Ueberflutungprobleme und der oertliche Zoll weist uns an, eine Umleitung zu fahren. Wir sind froh, endlich aus dem Katastophengbiet zu entfliehen. Bei bestem Sonnenschein schieben wir uns auf guter Strasse mit 60kmh dem Berg hoch, die 6000er mit weissen Kappen vor uns und links und rechts neben uns. Als wir bereits 4500m erreicht haben, sind es noch ca 100km bis zur Grenze! Wir fahren die ganze Zeit in diesen andinen Hochebenen, um die dicken Berge herum, bis ploeztlich um uns herum auch alles weiss ist. Vor uns halten die Leute an, um eine Schneeballschlacht zu machen! Dann geht es wieder etwas herunter und wir passieren 2 Lagunen, einfach traumhaft. Wir bleiben stehe und futtern das Baguett (einfach koestlich) mit extra dickem Kaese und Wurstbelag, denn das duerfen wr ja nicht mit nach Argentinien nehmen!

An der Grenze angekommen reihen wir uns in die Schlange ein, in eine lange Schlange!

Nach 2 Stunden kommen wir endlich am Parkplatz des Grenzgebauedes an. Die Abwiklung der Ausreise und der Einreise sind hier an mehreren Schaltern nebeneinander organisiert. Wir erhalten einen Laufzettel, der bei jedem Schalter abgestempelt wird. Nach nicht mal 10min ist alles erledigt. Jetzt nur noch die Fahrzeugkontrolle. Wir fahren vom Parklatz zur Schranke, zeigen dem Grenzer unseren Laufzettel, der fragt uns 2-3 Sachen und wirft nur einen fluechtigen Blick in den Kuehlschrank! Wir sind durch!!!

Auch hinter der Grenze kommen erst mal 100km keine Ortschaften und wir fahren durch diese einmalige Hochgbirgslandschaft. Der erst Ort sieht nicht gut aus und auch das beste Haus am Platz faellt bei uns durch also fahren wir weiter und wollen einfach irgenwo in der Wildnis stehenbleiben. Bald ist der Platz gefunden und wir checken ab, ob wir nicht steckenbleiben oder bei etwaigem Regen nicht mehr wegkommen, dann ist Schicht fuer heute!

 

06.02.2019 Mittwoch/  Reisetag 109,  Humahuaca

Erst mal Heizung anmachen, vor dem Aufstehen…das war ganz schoen kalt heute Nacht! Aber bei schoenstem Sonnenschein fruehstuecken wir und fahren von unserem einsamen Uebernachtungsplatz weiter in Richtung Purmamarca. Auf halber Strecke kommt ein Salzsee und wir halten an, um ein paar Fotos zu machen. Es ist eine Wasserschicht auf dem Salzsee und da sich kein Lueftchen ruehrt, wirkt die Oberflaeche wie ein Spiegel.

Als wir wieder loswollen fragt uns ein Paerchen, ob wir sie mit nach Purmamarca mitnehmen koennen. Wir tun es mal und haben sehr nette Unterhaltung mit den Beiden. Sie kommen aus Buenos Aires sind Tangotaenzer und machen hier Ferien.

Purmamarca ist der erste Ort eines Tals was sich Quebrada de Humahuaca nennt. Es zeichnet sich durch die farbigen, schroffen Felsen der bergrezenden Bergschlucht aus. Wir machen die erst Rast und bwundern die Umgebung. Dann geht es weiter die Schlucht sanft hinauf, bis wir im Ort Humahuaca angekommen sind. Es ist sehr warm, die Sonne scheint immer noch und wir haben Hunger. Nach dem bloeden Ort in Chile an der Kueste (den Namen will ich mir gar nicht merken) ist dies hier eine Augenweide. Weisse Haeuser mit netten Innenhoefen laden zum Verweilen ein, was wir in Form eines Restaurants dann auch tun und herrlich essen!

Sollte der Campingplatz oberhalb der Stadt halbwegs ok sein, dann bleiben wir. Er hat sogar eine tolle Aussicht auf die Stadt und vor allem die Berge und wir koennen endlich mal wieder die Stuehle rausholen und draussen sitzen. Ich nutze die Zeit zum suessen Nichtsstun (dolce fa niente, -italienisch-)!

Wir lauschen den angenehmen suedamerikanischen Klaengen von jungen Leuten, die unten an der Grillstelle ihren Gettoblaster in Stellung gebracht haben, fast bis Sonnenuntergang!

 

07.02.2019 Donnerstag/  Reisetag 110, Salta

Wieder war die Nacht kalt und ein wenig Heizung weckt die Lebensgeister am Morgen. Nach dem Fruehstueck ist die Sonne schon so warm, dass wir im T-shirt rumlaufen koennen, kein Vergleich zur Temperatur beim Aufwachen (ca. 8 Grad).

Das Tal in anderer Richtung zu fahren, ist fast wie das Tal neu zu sehen. Es ist einfach shoen die farbigen Berge links und rechts nochmal in voller Pracht zu erleben. Dann oeffnet sich das Tal und die Berghaenge werden gruener. Ich dachte, wir rollen einfach so weiter as Tal runter, bis Salta, aber weit gefehlt! Die Ruta 9, die auf unserer Karte so ziemlich gerade nach Sueden Richtung Salta verlaueft, wird zu einem schmalen Gebirgpfad, zwar asphaltiert, aber in immer enger werdenden Serpentien windet sich die Strasse die urwaldartigen Berghaenge rauf und runter. Die Vegetation engt uns deses mal von 3 Seiten her ein, links ,rechts und von oben. Einige Aeste haegen so tief, das ich um unsere Solarzellen fuerchte. Am meisten fuerchte ich mich aber um den Gegenverkehr. Fahren kann ich auf der Strasse nur dann, wenn ich die gesamte Strasse in Beschlag nehme. Das tut der Gegenverkehr auch, so dass jeder mit einem Rad von der Strasse runter muss, damit man sich passieren kann. Durch die engen Kurven kann man den Gegenverkehr meist nur sehr spaet wahrnehmen. Eine landschaftlich sehr schoene Strecke, die aber unserer gesamten Aufmerksamkeit bedarf.

In Salta angekommen stellt sich die Frage nach einem Parkplatz. Das Navi lenkt uns erst mal ins Zentrum. Nur 3 Blocks entfernt finden wir in einer Seitenstrasse einen Platz und laufen los. Der Zentralplatz mit Kirche und Kolonialhaeusern ist nett, sauber und gut erhalten. Wir haben Hunger und setzen uns in ein Restaurant am Hauptplatz. Bei 30 Grad sind die hinter uns aufgestellten Ventialtoren ein Segen. Aber wir wollen ja noch etwas von der Stadt sehen und so laufen wir vollgefuttert einfach kreuz und quer herum. Nach weiteren 2 Stunden haben wir keine Lust mehr und haben auch den Kern von Salta erfasst. In 2 Kirchen waren wir, die ein erfischend nuechternes Erscheinungsbild haben, verglichen mit Kirchen in Peru! Rund um den Hauptplazt gibt es noch einige nette Gebaeude, wenn man sich weiter als 3 Strassen vom Hauptplatz entfernt, gleicht das Strassenbild dann doch andern Staedten. Insgesamt ist die Stadt aber im Vergleich zu Peru in guten Zustand und sauber.

Wir trauen uns innerhalb der Stadt auf einen Campingplatz mit Badeanstalt zu fahren und es war gar nicht mal soo uebel. Nachdem um ca 19Uhr alle Leute aus dem Wasser mussten, sich dann die Tagesgeaste so langsam verabschiedet hatten, konnten wir mit einem Bier am Ufer sitzen und den lauen Abend geniessen. Selbst die alten rudimentaeren Duschen, haben nach der Reinigung den Schrecken verloren!

 

08.02.2019 Freitag/  Reisetag 111, Cachi, Camping Utopia

Von Salta aus fahren wir zunaechst in gruener Vegetation die grosse Ebene entlang. Pferdefarmen wechseln sich mit Weideflaechen ab. Ein Wenig Erinnerung an Kolumbien erwacht, nur die im Vergleich perfekten Haueser passen nicht in das Bild. Dann verlassen wir das Tal und fahren in die Berge, tatsaechlich auch ein Nationalpark mit riesigen Feldern von Kandelaber-Kakteen („Kacktusse“ ist ja bekanntlich ein Schimpfwort!). Zunaechst vorbei an farbigen Felsformationen, dann immer hoeher hinauf in das gruene Tal, bis wir auf dem Pass von 3455m angekommen sind. Danach geht es nicht so steil wieder herunter, sondern entlang einer Hochebene sanft bergab, bis wir im gemuetlichen Ort Cachi gelandet sind. Hier sind selbst die Strassenschilder aus Kaktkusholz! Am Hauptplatz laden etliche Kaffees und Restaurants zum Verweilen ein. Wir entschliessen uns aber, ein Restaurant mit Bodega etwas suedlich von Cachi zu besuchen und dort zu Essen. Die Ruta 40, also die beruehmte laengste Nationalstasse der Welt (ca. 5000km) ist hier eine staubige Piste, die uns weiter nach Sueden bringt. An dem Abzweiger zu dem Restaurant schauen wir die noch schlechtere Piste einen Augenblick an und fahren dann doch hoch. 10km weiter und gut durchgeruettelt kommen wir dort an und finden das Restaurant geschlossen vor. Dann kommt doch noch die Hausherrin und bietet uns an, gemeinsam mit ihnen zu Abend zu essen, das waere dann in 4 Stunden. Wir haben keine Lust zu warten und fahren wieder los.

Noch 30km weiter suedlich haben sich zwei Overlander ein Grundsteuck gekauft und bieten nun Uebernachtungsmaeglichkeiten an, sogar Pizza und BBQ sind im Angebot. Als wir zu dem Abzweiger von der Ruta40 kommen, wird die Piste nochmal schlechter, aber mangels Alternativen sind wir hier richtig. Nochmal Furten, Pfuetzen und Ruettelei, dann stehen wir vor dem Eingang. Zunaechst gehen wir mal die steile Auffahrt hinunter, um die Lage zu sondieren. Johan und Martina sind da, begruessen uns freundlich und weisen uns ein, neben den Weinreben auf einen ebenen Platz. Dann zeigen sie uns ihre Welt, die sie sich aus dem Nichts hier in den letzten 2 Jahren geschaffen haben. Es gibt eine offene „Wohnkueche“ und eine Rundhaus aus Lehm, in dem die beiden wohnen. Ansonsten ist alles noch sehr rudimentaer, wie die Aussendusche hinter ein paar Bueschen und der „Donnerbalken“ am suedlichen Grundsteucksende! Bei einem Tee lernen wir uns kennen und tauschen Reiseerfahrungen aus.

Wenn wir das naechste mal hier vorbeikommen, dann gibt es Elektrik, die erweiterte Einfahrt zu der grossen Wiese suedlich der Weinreben und ein richtiges Haus mit Badezimmer und so!

Johan hat die Huette aus dem hier typischen Lehmziegeln gebaut und der Stil erinnert ein wenig an Hundertwasser, alles rund, auch die Fenster. Das Dach besteht aus einer Unterkonstruktion aus Bambus, gedeckt mit einer Schicht Lehm! Damit das beim ersten Regen sich nicht in Wohlgfallen aufloest, sind alle Aussenfleachen mit einem Gemisch aus Oel und Terpentin angemalt, welches dem Lehm eine gewisse Regenfesigkeit verleiht.

 

09.02.2019 Samstag/  Reisetag 112, Molinos

Die Nacht war so ruhig, dass wir seit langer Zeit bewusst die singenden Voegel am Morgen warhgenommen haben! Nach dem Fruehstueck verabschieden wir uns und wollen weiter.

Obwohl noch alles etwas einfach aussieht, sind wir begeistert von dem Mut der Beiden, sich hier zu verwirklichen. Ausserdem sind sie herzensgute Leute, die gerne Ihre Erfahrungen von 15 Jahren Reisen an ihre Geaste weitergeben, was fuer eine Begegnung!

Mit Schwung geht es die steile Einfahrt weider hoch und wir holpern den Weg zur Ruta 40 wieder zurueck. Dann wollen wir in Molinos wieder abbiegen und zum Weingut Colome fahren, welches eines der hoechstgelegenen Weingueter der Welt ist (3111m). Aber plotzlich stehen wir vor einem Fluss, der offenbar sonst kein Wasser fuehrt und da geht die Strasse durch ans andere Ufer. Mehrere Leute stehen auf beiden Seiten und schauen, einige waaten durch die Fluten, um den Wasserstand zu pruefen. Auf den ca 80-100m breiten Querung sind 3 tiefere Stellen und ich bin mir nicht sicher, ob das mit El Burrito moeglich ist. Dann sehen wir einen Gelaendewagen durchfahern und beschliessen dann, dass wir definitiv nicht durchfahren! Ein LKW kommt dann, der von einem Trecker durchgezogen wird, vielleicht ist das die Loesung? Susis Blicke toeten mich und wir drehen um!

Auf dem nahegelegenen Cmapingplatz machen wir es uns erst mal gemuetlich und wollen am Nachmittag nochmal bei der Furt vorbeischauen.

Wir mueesn uns erst noch an die argentinischen Verhaeltnisse heir gewohnen, dass naemlich alle Geschaefte und Restaurants zwischen 14 und 19 Uhr geschlossen haben. Wir gehen natuerlich um 14:30 los und wollen was essen! Gluecklicherweise hat das Hotel gegenueber der Kirche (eine toll restauriertes Estancia) geoeffnet und wir lssen uns in dem leiblichen Innenhof koestlich bewirten, nicht ohne einen der Weine aus der Gegend zu probieren (Torrontes Weisswein!).

Der Wasserstand der Furt hat sich nur unwesentlich veraendert und wir beschliessen, e morgen vormittag noch einmal zu versuchen. Zurueck am Campingplatz faengt es an zu gewittern und der Regen begleitet uns fuer einige Stunden….nicht gut fuer die Furt…

 

10.02.2019 Sonntag/  Reisetag 113, Cafayate

Es ist nicht besser, sondern viel schlimmer geworden, der Fluss ist nun durchgehen eine braune Bruehe mit starken Stroemungen zwischendrin. Wir beobachten noch einen Gelaendewagen, der sich vom anderen Ufer traut mit viel Schwung zu fahren. Meterweit spritzt das Wasser zu beiden Seiten und wild huepft das Auto auf und ab in den Fluten. Als das Auto durch ist sehen wir den Fahrer eindeutige Siegeszeichen von sich geben…das hat er wohl auch nicht alle Tage. Lezter und eindeutiger Hinweis, dass wir hier nichts mehr verloren haben!

Die Ruta 40 entpuppt sich selbst als Herausforderung fuer Fahrer und El Burrito, denn der Regen hat die Piste in eine Matschlandschaft verwandelt. Ausserdem habe an vielen Stellen Fluesse gebildet, die die Strasse gequert haben und ein wildes Flussbett statt einer Strasse hinterlassen haben. Staendig pumpe ich die Luftfederung auf, um maximale Bodenfreiheit zu haben und fahre ueber die Unebenheten hinweg. Fuer die 100km nach Cafayate benoetigen wir 4 Stunden und ich bin kaputt nach der Abwechslung von Wellblechpiste, Spurrillen aus tiefem Masch und Furten durch trockene Flussbett, die mal Strassse waren!

In Cafayate besuchen wir das Weinmuseum, weil dies hier das Zentrum der Weingegend ist. Danach ist es wieder mal 15 Uhr und wir haben Hunger! Am Hauptplatz finden wir noch ein offenes Restaurant, leider nicht das unserer Wahl!
Der Camingplatz am Ortsausgang ist nicht zu uebersehen, denn hier trifft sich alles was Rang und Namen hat und campt. Wir finden noch einen Platz neben 2 Oesterreichern, die mit einem Steir-Puch Pinzgauer unterwegs sind (ehemaliges Militaerfahrzeug mit 3 Achsen, also 6×6 Antrieb!). Es wird eine netter Abend mit dem Beiden und einer Flasche Malbec!


2 thoughts on “Chile: San Pedro, Argentinien: Humahuaca, Salta, Cachi 4.2.-10.2.”

  1. martl sagt:

    freu mich immer schon auf den naechsten bericht 😉
    lg & have fun, martl

    1. Chrisadmin sagt:

      Moin Martl,
      wird immer schwieriger genau am Ende der Woche einen Stellplatz mit gutem Internet zu finden…Nachtrag der Bilder vom letzten Tag habe ich jetzt gerade hochgeladen! Wir geniessen gerade die Weingegend und haben schon ein wenig eingekauft…!
      Gruss,
      Christian

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