Marokko Woche 2

Wir sind mitten drin in unserem Abenteuer und erleben Landschaften, Pisten, Tiere, wie wir es noch nicht erlebt haben….

 

Donnerstag 2.4.2026

Wieder Traumwetter, morgens frisch und den ganzen Tag ist Sonnenschein angesagt. Wir starten mit dem Morgenbriefing und Uli stimmt uns auf die Pisten ein, die uns heute erwarten. Los geht es und wir folgen heute mal als erstes Fahrzeug hinter Uli. Es gelingt mir dennoch nicht, immer an ihm dranzubleiben, denn die Pisten rütteln uns ganz schön durch und ich muss dann auch mal vom Gas gehen. Heute ist ein Pistentag mit großer Abwechslung, denn wir verlassen teilweise die vorgegebene Piste und fahren komplett „Offroad“. Das ganze Stück durch ein Trockenes Flußbett fasziniert mich am meisten. Nach einer Flußquerung machen wir Mittagspause und sind weiterhin guter Dinge.
Am Nachmittag verschlechtert sich die Piste zusehends und wir werden heftig durchgeschüttelt. Uli stoppt an manchen Stellen und filmt uns, wie wir die Piste meistern. Ich fahre dann an ihm vorbei und lasse mich später überholen. Einmal kommen wir an einer Stelle als erste an, wo ich dann doch lieber Uli vorfahren lasse. Ein tiefer Graben mit einer steilen Auffahrt ist heute sicher eines der anspruchsvollsten Herausforderungen. Ich komme gut durch und parke ein paar Meter weiter, um die anderen bei der Durchfahrt zu fotografieren. Einer nach dem anderen meistert die Stelle und auch Dieter mit dem Wohnmobil mit der kleinsten Bodenfreiheit kommt drüber, nachdem wir ein paar Sandbleche an einer Stelle unterfüttert haben. Gerade beglückwünsche ich den Dieter und freue mich, dass wir alle durch sind, da kommt der Schock: Heidi liegt am Boden und hält ein Bein in die Höhe. Schell wird klar, das es ein Knöchelbruch ist, was für eine Schei…!
Ein Glück, dass wir mit Heike und Ernst 2 Mediziner dabeihaben, die sich um die Erstversorgung kümmern, inclusive Infusion, und Knöchelmanschette und eine improvisierte Schiene mit 4 Stangen aus meinem Windschutz. So gut es geht, versuchen wir Schatten und Wasser und Decken zu organisieren, damit Heidi gut versorgt ist.
Wir sind hier so abgelegen, dass wir kein Handyempfang mehr haben. Gut dass Micha mit Starlink ausgerüstet ist und er und Uli fangen an zu telefonieren. Zuerst der ADAC, mit Auslandskrankenschutz. Die Dame an der Zentrale verweigert die Aufnahmen als ein Notfall, da aus Sicherheitsgründen keine Kommunikation über WhatsApp erlaubt ist, eine Absolute Frechheit.
Uli ruft seinen Bekannten Ali an, der aber ein ganzes Stück weg von uns ist. Er verspricht zu helfen und macht sich bald mit seinem Offroader und einer Ambulanz auf den Weg. Dieter hat durch seine Segelei Kontakt zur Seenotrettung, mit der wir ebenfalls versuchen eine Rettung zu organisieren.
Sehnsüchtig warten wir auf Hilfe, die Zeit kriecht langsam dahin und wir sind immer noch geschockt, wie schnell man hier umknicken kann und dann ist die Reise vorbei. Nach über 4 Stunden trifft Ali und der Rettungswagen ein, es dauert noch eine Weile, bis wir Heidi sicher verstaut haben und machen uns dennoch Sorgen, da sie ja über die Holperpiste wieder in Richtung der nächsten Stadt (Risani) gefahren wird. Michal begleitet Heidi und überlässt uns den LKW, der Thomas soll den dann morgen in die Stadt bringen, derweil wird Mimi ihren LKW dann alleine fahren! Wir fahren nur noch 200m weiter, bis wir eine ebene Stelle zum Übernachten nutzen, dann die Sonne geht bereits unter. Erst mal ein Schnaps auf den Schock und ein Feierabendbier!

Freitag 3.4.2026

Nach dem Schock von gestern haben wir alle eine unruhige Nacht verbracht in Sorge um Heidi und wie das Ganze jetzt weitergeht. Dabei ist diese Gegend so abgelegen, dass manchmal die nächtliche Stille mit Händen greifbar scheint. Wir fahren jetzt die Piste von Gestern ein Stück zurück und biegen dann in Richtung Rissani ab, insgesamt ca 40km Piste, bis wir auf die Asphaltstraße treffen. Es folgt das obligatorische Aufpumpen der Reifen, bis wir die letzten km Richtung Rissani zurücklegen. Auf dem Weg liegt ein Fort, was in einem Meteroitenkrater gebaut wurde und heute offen zur Besichtigung ist (es sind nur noch ein paar Mauern übrig). Wir fahren mitten rein und machen Pause. Jetzt können wir auch wieder mit Micha Kontakt aufnehmen und wir erfahren, dass Heidi heute operiert wird, nachdem durch das Röntgen klar wurde, dass der Bruch nicht kompliziert ist. Uli und Edith und Thomas mit dem LKW von Micha werden am Nachmittag nach Errachidia fahren, damit die Beiden dann ihr „Haus“ wiederbekommen. In der Zwischenzeit fährt der Rest von uns nach Rissani und wir laufen durch den Souk, um unsere Vorräte aufzustocken. Leider sind viele Geschäfte im Souk noch geschlossen (Siesta) und wir beschließen erst mal einen Kaffee zu trinken. Wir werden von vielen Kindern, aber auch von Erwachsenen angesprochen, jeder will uns zu seinen Waren überreden. In der 2ten Runden durch den Souk bekommen wir dann doch das meiste, nur Holzkohle für den Grill von Uli gibt es nicht, beide Läden haben zu. Noch Tanken für die nächsten Tage und wieder zum Fort, was wir erst bei Sonnenuntergang erreichen. Keiner hat mehr Lust aufwändig zu kochen, also sind Nudeln angesagt und gerade als die fertig sind kommen auch Edith, Uli und Thomas im Sternchen angerauscht. Sie berichten uns von einer munteren Heidi, die erfolgreich operiert wurde und morgen entlassen werden wird. Wir sind sehr erleichtert. Wie es dann für die beiden weitergeht, ist noch offen, aber wir bezweifeln, ob es gut ist mit frisch operiertem Fuß sich der Hoppelei der Pisten weiterhin auszusetzen.
Im Stuhlkreis lassen wir den Abend ausklingen und sind nun wieder guter Dinge für die kommenden Tage.

Samstag 4.4. 2026

Heute steht Üben im Sand auf dem Programm. Zunächst fahren wir noch kurz im inneren des Kraters bis auf den Kraterrand, um die phantastische Aussicht zu genießen. Ich lasse mich überreden. auch das letzte steile Stück bis zur Abbruchkante noch hochzufahren und wir machen einige spektakuläre Fotos. Dann geht es los und das Ziel ist ein Dünengebiet (Erg Snegi) südwestlich von Erg Chebi. Dort angekommen tasten wir uns erst einmal mit Pistendruck langsam an einige Sandhügel und lassen dann erheblich Luft ab, um im Sand eine bessere Traktion zu haben. Das funktioniert schon viel besser. Uli führt uns weiter in die Dünen hinein und die Hügel werden immer größer. Auch üben wir, Rückwärts wieder in unserer Spur zurückzufahren, wenn wir oben nicht angekommen. Wir üben mit Speed, Sperren und Vollgas dann auch höhere Steigungen raufzukommen. Uli geht es nicht gut, er bekommt Fieber und muss aufhören, er stellt sich auf eine ebene Fläche mitten in den Dünen, während wir noch weiter üben können. Nach einer Weile geht und die Lust aus und wir bilden die obligatorische Wagenburg. Da es noch zu früh für das Feierabendbier ist, genießen wir die Ruhe im Schatten von Dieters Womo.
Später verspüre ich nochmal Lust, ein wenig in den Dünen zu üben und fahre mit Elfriede kreuz und quer durch die Dünen. Ich lasse auch nochmal ein wenig mehr Luft ab und dieses Mal funktioniert das Auf und Ab wirklich gut, so macht Sandfahren wirklich Spaß.

Dann kommt das Abendprogramm und wir bauen den Grill von Uli wieder auf und alle Parteien bereiten etwas vor, so dass wir einen Reich gedeckten Tisch haben, als die Grillkohle fertig durchgeglüht ist. Das Rindfleisch vom Souk in Rissani erweist sich als sehr gut, ich mache heute mal den Grillmeister. Noch lange sitzen wir zusammen, stellen am Ende den Grill in unsere Mitte und mache ein Lagerfeuer auf den Resten der Kohle. Wir bewundern den Sternenhimmel, der nach dem Aufgang des Mondes etwas verblasst. Mit Mimis Lautsprecherbox machen wir noch bis spät Wunschmusik, was für ein toller Abend.

Ostersonntag 5.4.2026
Da wir schon mitten in den Dünen stehen, nutzen wir die Gelegenheit und üben noch ein wenig Dünenfahren hier. Jedes Mal geht es etwas besser und wir achten nun gut darauf die Dünen senkrecht anzufahren und auf der anderen Seite senkrecht wieder vorsichtig wieder runterzufahren. Ein kurzes Briefing folgt, wo wir unsere Erfahrungen teilen, dann gibt es noch ein tolles Ostergeschenk von Edith und Uli. Wir verlassen dann unseren Traumplatz und fahren gemeinsam ca. 1h mit 20 kmh in Richtung Erg Chebi, wo weiteres Üben in höheren Dünen ansteht. Uli führt uns zwischen den ganzen Dünencamps hindurch und dann fahren wir in die Dünen. Leider hat Uli nach kurzer Zeit ein Motorproblem, die Dieselpumpe funktioniert nicht richtig. Es wird das Fahrerhaus abgekippt und die Entlüftung der Pumpe durchgeführt. Dana springt „Sternchen“ wieder an, aber es dauert nicht lange, dann steht er wieder. Nun kommt der Dieselfilter dran und wird entlüftet, das hilft zwar, aber ist auch nicht von Dauer. Noch einmal muss das Fahrerhaus gekippt werden und Uli entlüftet erneut. Wir sollen/können nun in Eigenregie noch ein wenig in den Dünen herumkurven, was ich mir nicht entgehen lasse. Es folgt ein ruhiger Abend in den Dünen bei unserem Stellplatz.

Ostermontag 6.4.2026
Wieder erwartet uns ein Traumtag mit Sonne und Temperaturen um 26 Grad. Heute steht eine geführte Dünentour auf dem Programm. Ali, der Retter von Heidi ist heute unser Guide. Bevor wir zum vereinbarten Treffpunkt kommen, hat er unser Lager bereits entdeckt und es gibt ein herzliches Willkommen, diesmal auch mit Katja, die es hier in die Wüste verschlagen hat. Wir sind sehr gespannt, ob die Übungen der letzen 2 Tage sich auszahlen werden. Es beginnt ganz easy und Ali führt uns zu einer Wasserstelle mitten in den Dünen und erklärt uns, wie sich auch die Tiere das zu Nutze machen. Weiter geht es in Schlangenlinien und einem Auf und Ab, es wird anspruchsvoller, aber wir kommen überall durch. Es macht aber einen riesigen Unterschied, ob man eine neue Spur in den Sand zieht, oder über bereits vorhandene Spuren fährt. So folge ich als 4tes Fahrzeug hinter Ali und plötzlich stehen wir an einem Hang so schräg, dass ich mich nicht traue weiter zu fahren. Über Funk melde ich meine Lage und Ali kommt sofort und hilft. Zunächst einmal soll ich mir keine Sorgen machen, wir sind noch weit weg vom Kipppunkt. In seiner ruhigen Art manövriert er uns rückwärst in eine entspannt Lage und weiter geht die tolle Fahrt durch die Wüste. Das eine oder andere Mal müssen auch andere einmal mit Rückwärtsgang und einer anderen Spur die Fahrt fortsetzen. Wir machen eine Pause hoch oben auf einem kleinen Absatz, alle sind problemlos hier hochgekommen. Die Szenerie ist faszinierend, die Farben und Dünenformen um uns herum sind einzigartig. Weiter geht die wilde fahrt und Ali führt uns sicher aus den Dünen heraus und zu einem Platz mit Schatten, wo wir Mittag machen. Was für ein cooles Erlebnis war das denn?
Wir verabschieden uns von Ali, aber er und Katja kommen in Merzuga mit zum Essen.
Aber es steht noch eine Sandetappe an, nämlich die Durchquerung des Erg Chebi von Ost nach West, hier ist Uli wieder unser Guide und auch das meistern wir alle sehr gut. An diesem gesamten Tag musste keiner Abgeschleppt werden, oder mit wilder Schaufelei befreit werden.
In Merzuga parken wir unsere Fahrzeuge direkt am Straßenrand neben dem Restaurant, was eben auch offen zur Straße hin, sehr einfach gehalten ist. Aber der Grill steht schon bereit und praktischerweise ist der Schlachter direkt nebenan, wo schon ein halbes Lamm hängt…
Leider ist es mal wieder spät geworden und wir erreichen den Übernachtungsplatz an einem See erst nach Einbruch der Dunkelheit. Nach ein paar Minuten ist der Stuhlkreis da und das Feierabendbier gezückt und wir lassen den Tag noch einmal Revue passieren und sind alle sehr zufrieden mit dem Erlebten und der Gruppe! Nach so einem Tag fühlt sich die Dusche wunderbar an, dann schlafen wir zum sanften Plätschern des Seeufers ein.

Dienstag 7.4.2026
Mit einer frischen Briese geweckt und einem bedeckten Himmel. Was hatten wir mit dem gestrigen Tag für ein Glück! Während einer kleinen Kaffeepuae am Rand von Merzouga pumpen wir unsere Reifen wieder auf Strassendruck auf, denn die nächsten 100 km fahren wir Asphalt. Die Straße führt uns wieder nach Rissani, wo wir nochmals den Souk besuchen, dieses Mal ist aber Markttag und alle Geschäfte sind geöffnet. Wir lassen uns ein wenig treiben und sind beeindruckt wir hier Markt und Souk ineinander übergehen und was alles angeboten wird, an einem kleinen Stand kaufen wir 2 Döner mit Hühnerfleisch und 2 frisch gepresste Orangensaft Von hier aus fahren wir getrennt zum nächsten Treffpunkt und da wir Zeit haben, gehen wir es gemütlich an. Wir treffen auf ein Teil der Gruppe in Alnif an einem Hotel und nehmen noch einen Drink, bevor wir wieder gemeinsam in Richtung der Berge losfahren. Schnell noch auf Pistenduck die Reifen anpassen und dann geht es los. Gerade mal 2 Stunden entfernt von hier waren wir in der Wüste mit Dünen, jetzt winden wir uns steile Berghänge hinauf, an deren Flanken Schäfer ihre Herde hüten. An einem umgestürzten Baum an einem Flussbett hält Uli pLötzlich an und wir zücken unsere Sägen, damit wir Feuerholz zusammenbekommen. Sogar die mitgeführten elektrischen Kettensägen kommen zum Einsatz. Die Baumstücke werden entweder in den leeren Ersatzreifen transportiert oder als Dicke Äste am Heckträger vertäut!
An einem Pass halten wir und bewundern die Szenerie. Dann suchen wir ein kleines Plateau, wo wir für die Nacht unser Lager aufschlagen. Ganz unvermittelt taucht ein Kind auf und fragt nach Bonbons. Wir geben nichts, aber trotzdem sind plötzlich 12-15 Kinder da und umringen uns. Ein Glück das Oskar da ist, vor dem die Kinder Respekt haben, obwohl er ja ganz friedlich ist.
Der frische Wind läßt uns mehrfach am Abend umziehen, so dass wir im Windschatten der Autos ein wenig Windschutz erhalten. Die Runde ist dennoch fröhlich und wir erzählen z.B. unsere Wunsch- Reiseziele!

Mittwoch 8.4.2026

Heidi hat heute Geburtstag und wir versäumen es nicht ihr gemeinsam ein Ständchen zu bringen. Die verblüfften Kinder sind längst wieder da und schauen uns zu, bis wir langsam weiterfahren. Die schroffen Bergkulissen sind beeindruckend, aber immer wenn wir denken, das ist eine wirklich unwirtliche Gegend, dann taucht doch noch ein Hirte mit seiner Herde auf oder es gibt ein paar versprengte Häuser und ein paar grüne Quadratmeter, wo die Menschen dem Boden etwas abringen. Wir schrauben uns bis über 2000m hoch und halten an einem Caffee mit sensationeller Aussicht auf Berge und Täler rund um uns herum. Wir holpern dann doch noch etliche Km wieder runter, bis wir die Piste verlassen und Asphalt unter die Räder bekommen. Die letzten Km bis Boumalne sind fix zurückgelegt und wir fallen mit 5 Geländefahrzeugen auf dem Campingplatz ein, der damit dann zur Hälfte ausgelastet ist. Da das Angebot vom Campingplatz bzgl. Abendessen uns nicht zusagt, beschließen wir eine Gemeinschaftsaktion, jeder macht und bringt, was er noch hat. So kommen Salate , eine Gemüsepfanne, Oliven, Brot und noch eine beachtliche Menge an Nürnberger Bratwürstchen zusammen, so dass alle satt werden. Die Feuerschale wird in Betrieb genommen und das Feuerholz von gestern wird verfeuert. Wir sitzen noch lange um das Feuer uns lassen uns einräuchern, am Ende mit Wunschmusik mit Dieters Boom Box.

Donnerstag 9.4.2026

Heute sind wir auf uns selbst gestellt und erkunden auf eigene Faust die Dades Schlucht und die Todhra Schlucht. Von Boumalne aus fahren wir zunächst die Dades Schlucht hoch und halten im unteren Teil bei einer beeindruckenden Felsformation an. Hier sehen wir Leute eine Wanderung machen und beschließen spontan auch ein wenig zu wandern. Es stellt sich heraus, das man ganz nah an diese Felsformationen herankommt und in einer Engen Schlucht wandern wir bergauf. Leider sind wir nun nicht mehr allein, denn dies ist eine Touristenattraktion. Etliche Guides bieten ihre Dienste an um geführte Touren zu machen. Wir wollen das aber nicht und kehren nach ca. 1.5h zum Parkplatz zurück. Weiter geht es die Schlucht nach oben. Links und rechts der Straße gibt es unzählige Holtes, Kaffees und Restaurants, alles in recht ordentlichen Häusern, die wir in den letzten Wochen eben gar nicht gesehen haben.
Es weht ein forscher Wind das Tal hinauf und wir immer kräftiger, je weiter wir hochfahren. An einem tollen Aussichtspunkt halten wir es trotz Sonne keine 5 Min aus und fahren weiter. Edith hat uns die Verbindungsstrasse von Dades zur Thodra Schlucht empfohlen und wir biegen da ab. Die nagelneue Straße windet sich zuerst weiter die Berge hinauf und schließlich sind wir auf 2630m angekommen. Hier sieht der Fels auch wieder schroffer aus und es gibt kaum Vegetation. Auf der anderen Seite fahren wir gemütlich wieder runter, bis wir zur Straße durch die Todhra Schlucht ankommen. Diese fahren wir nun hinunter. Je weiter wir hinabfahren, um so höher werden die Felswände links und rechts. Sogar Kletterer sehe wir in den Wänden. In dem spektakulärsten Stück ist auf der Straße Stau, weil sich Touristen und Händler gegenseitig die Strasse streitig machen. Was für ein Kontrast zu den letzten 2 Stunden, wo wir fast keinem Menschen begegnet sind!
Der Campingplatz weiter unten ist echt super und wir haben da auch ein Abendessen gebucht! Wir genieesn noch die letzen Sonnenstrahlen am Nachmittag bevor die Sonne hinter den Felsen untergeht


Beitrag veröffentlicht

in

von

Schlagwörter:

Translate »