Ausbau Jan-Mai 24:

Fliegengittertür, Ersatzrad-Träger, Schuhbox, Wasserhähne:

Fahrbereit sind wir ja nun seit 2023, aber fertig sind wir immer noch nicht. Es gibt aber immer noch Optimierungen und Ausbau Bestandteile, die für den Offroad Einsatz notwendig wären.

Ein erstes Testwochenende an der Elbe in Wittenberge war sehr schön, hat aber die ersten Mängel zu Tage gebracht…beide 3 Wege-Wasserhähne fangen an zu tropfen, was sehr bedauerlich ist, nach weniger als einem Jahr im Einsatz. Wir können uns am Wochenende helfen, in dem wir das System drucklos machen, aber das ist schon sehr ärgerlich.

Zuhause angekommen, habe ich versucht die Wasserhähne zu reparieren. Im Bad ist mir das gelungen, in dem ich die Verschraubung an der Dichtung festgezogen hatte. Leider ist mir das in der Küche nicht geglückt, da man hier ein Spezialwerkzeug benötigt, um die Dichtung wirklich fest anzuziehen. Mittlerweile bin ich mit dem Händler der Wasserhähne im Kontakt, der sich als sehr kooperativ herausstellt. Leider konnte er weder das Werkzeug besorgen, noch die Dichtungen als Ersatzteil. Am Ende bekommen wir 2 neue Wasserhähne zugesendet, im Austausch mit den kaputten. Damit ist aber ein Heidenaufwand verbunden, da ich die halbe Küche auseinanderbauen muss, um den Wasserhahn zu tauschen. Das wäre mir beim Wechsel der Dichtungen erspart geblieben. 

 

Nun funktioniert wieder alles, aber ich mache mir Gedanken, wie man in so einem Fall besser reagieren kann, wenn wir unterwegs sind. Das bringt mich zu der Idee, dass ein Blindstopfen auf dem Filterwasser Strang zwar den Bezug von gefiltertem Wasser einschränkt, aber uns nicht das gesamte Wassersystem lahmlegt. Bei der Bestellung bei John Guest werden auch noch ein paar weitere Fittinge als Ersatzteile bestellt und auch Teile für eine Erweiterung des Wassersystems um eine Außendusche.

Als die Teile kommen, ist die Installation gar kein Problem und nun haben wir auch für außen eine Möglichkeit Wasser zu verwenden (oder auch draußen zu duschen)

Im Mai hat Herr Busse die Kapazität, um die Umlenkrolle nach meinem Entwurf zu fertigen. Hier haben wir uns für eine Konstruktion aus Edelstahl entschieden. Auch hier kommt es darauf an, die schwere Last des Ersatzreifens aushalten zu können. Das wird durch einen großzügigen Winkel gewährleistet, der dann mit insgesamt 10 Schrauben und Sikaflex an der Dachkannte befestigt wird. Nach 2 Tagen kommt der ultimative Test und der Ersatzreifen wird hochgezogen und am Träger befestigt. Das schaffen wir wieder mit einem einfachen Flaschenzug und meinem vollen Körpereinsatz. Susi sorgt dafür, dass der Reifen nicht an der Kabine und den Stehbolzen hängen bleibt, aber es funktioniert.

Es sind noch ein paar Optimierungen in der Heckgarage fällig. Einmal möchte ich die freistehende Truma Heizung  verkleiden und dann auch darüber ein paar Staukisten unterbringen können. Aus den Resten der Aluschienen und den Holzresten baue ich eine Verkleidung und so entsteht Platz für weitere Staukisten. Damit diese nicht während der Fahrt sich selbstständig machen, drucke ich noch eine Öse für Zurrgurte zum ankleben an die Decke und dann kann ich die Staukisten sichern. Ein weiterer Optimierungspunkt ist ein Fussbodenbelag in der Heckgarage. Hier habe ich mich für einen „Kunstrasen“ aus dem Baumarkt entschieden. Der ist robust und man kann alle Dinge gut darauf hin und herschieben. Und wenn der mal hinüber ist, dann wird er ausgetauscht. Sieht aber gut aus…

Vor dem nächsten Testwochenende kommen noch Spiegel an die Badtür und ich habe eine weitere Halterung für den Mülleimer an der Badtür installiert. Wenn die Kabinentür offen steht, dann ist der Mülleimer von innerhalb nicht mehr zu erreichen. Andererseits ist er an der Badtür dauerhaft auch nicht gut, da er den Durchgang bei geöffneter Badtür zum Betreten des Bades schmaler macht.

 


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